Am Bienenstand

                                                  September 2010

Bis zum 10. September sollte das Einfüttern am Bienenstand beendet sein. Die Futtermenge kann mit einer Feder-Zugwaage nachgemessen werden, indem man einseitig unter der Beute eine Stange einhakt, an der die Zugwaage befestigt ist, und die Beute durch Hochziehen ankippt. Der abgelesene Wert soll dann verdoppelt das Gesamtgewicht der Beute ergeben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Bienen das Futter auf einer Seite verstärkt einlagern können und empfehle, zur Sicherheit beidseitig zu wiegen.

Als weitere Methode wird das Abschätzen der Futtermenge angegeben. Ein Quadratdezimeter beidseitig verdeckelten Futters auf der Wabe entspricht ca. 300g.

Eine gute Kontrolle über das  Gewicht liefert eine elektronische Stockwaage, die die Gewichtsentwicklung auf das Handy meldet.

Der Bedarf an Winterfutter wird bei einzargigen Völkern mit 15kg, bei zweizargigen mit 18-22kg angegeben. Durch einen warmen Wintersitz lassen sich einige Kilo einsparen, da die Bienen weniger Energie zum Heizen benötigen. In einer möglichst gut gedämmten Behausung können die Bienen Heizenergie - also Winterfutter – einsparen.

In durchgewärmten Bienenvölkern hat die Varroa Probleme mit der Fortpflanzung. Daher sind der Thermodeckel und ein geschlossener Beutenboden zu empfehlen.

Wer jetzt nicht seine Bienen aufgefüttert hat und sie damit zur Räuberei an anderen Imkerständen zwingt, wird im Frühjahr wieder über das Bienensterben lamentieren. Denn mangelernährte Völker schaffen es nicht, über die kalte Jahreszeit zu kommen, erst recht nicht in milden Wintern, in denen erhöhte Aktivität im Stock den Futterverbrauch hochschraubt. Auch gibt es Methoden, seine durch Räuberei in Bedrängnis geratenen Völker effektiv zu schützen, indem man die Räuber wegfängt.

Am Bienenstand wären dann nur noch Einengung der Fluglöcher, Mäusesicherung und Varroabehandlung zu erledigen.

Wulfhard Matzick


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Das Verhalten der Bienen am Stand beobachten und Messungen direkt im Bienenvolk führen zu belegbaren Aussagen. Viele Behauptungen entpuppen sich als Falschmeldungen, wenn man nach Daten fragt. Auch das ständige Hantieren im Brutraum  ist unnötig und stört den Bien gewaltig.                                                            Wir stellen in unserem Imkerverein An der Trave e.V. Ergebnisse vor, diskutieren sie, bieten Fortbildung an, setzen das sich erweiternde Wissen in die Praxis um. Dazu geben wir auf dieser Seite Tipps und Anregungen weiter, die helfen können, nach bestem Wissen zu imkern.

Wir lassen niemanden ratlos!
Wer Fragen zur Bienenhaltung hat, dem hilft Eckart Mayer gern:                            E-Mail: eckartmayer@web.de

Tel. 04536 891221
Mobil 0171 4745843

Foto: W. Matzick

 

10 Regeln

wie man -mühelos und erfolgreich- zu prall gefüllten Honigtöpfen kommen kann:    BinderVersusAumeier

 

Imkerverein an der Trave e.V.

Thermodeckel - Wirksamkeit einmal anders nachgemessen

Nachdem Eckart Mayer die positiven Eigenschaften seines Klimadeckels für das Beuteninnere anhand von Temperatur- und Relativer-Feuchte-Messungen durch innen und außen angebrachter Sensoren belegen konnte, habe ich den Beutendeckel mit einem Bau-&Holzfeuchtemessgerät untersucht.

Mein Bericht stormarn.de/…/FeuchtemessKlimadeckel.pdf

Wulfhard Matzick

Thermodeckel nach Eckart Mayer        

Wer den Vortrag zum Aufbau und zur Wirkungsweise nachlesen will, kann ihn hier ansehen: Thermodeckel nach EM-April

Bau eines Thermodeckels für die Segeberger Beute

Wer kostengünstig seine Abdeckungen umgestalten will, kann nachbauen:

Bau eines Thermodeckels nach Eckart Mayer für die Segeberger Beute

 

Imkerverein an der Trave e.V.

Imkern in der Segeberger Beute DNM nach Eckard Moßner

Auch unser Imkerkollege Eckard Moßner, Grabau teilt seine langjährigen Erfahrungen erfolgreichen Imkerns mit der Segeberger Beute DNM mit:                 Das BienenjahrE.M